Womit kocht Google?
Von Joi bei flickr
Womit bauen die Googler eigentlich die ganzen tollen Dienste und die ganze freie Software, die sie unters Netzvolk bringen? Anwort, siehe hier:
Quotes:
- derStandard.at: Wie hoch ist der Linux-Anteil bei den Desktops? Chris DiBona: Gute Frage. Wir haben Linux, einen sehr, sehr kleinen Anteil an Windows-Rechnern und eine substantielle Zahl an Mac-OS-X-Maschinen. Wenn man nur die Laptops betrachtet, würde ich sagen, läuft dort zu 70 Prozent Mac OS X, wir sind ein riesiger Kunde von Apple. Der Rest ist weitgehend Linux.. Die Entwicklungs-Desktops laufen hingegen zum allergrößten Teil mit Linux. Wir haben intern dafür unser eigenes Ubuntu-Derivat namens "Goobuntu", das sich mit unserem Netzwerk integriert - alle Home-Verzeichnisse laufen von einem File-Server - und einige zusätzliche Entwickler-Tools hinzufügt.
Ich find' den Artikel auch deshalb interessant, weil der Google-Mann DiBona im weiteren Verlauf auch über Ubuntu spricht, welches bei Google viel genutzt wird. Da ich im Moment sehr viel von einem Netbook mit Ubuntu 11.4 und Unity aus mache, kann ich die Begeisterung der Google-Jungs gut verstehen, denn dieses System hat sich derart grandios entwickelt, dass man sogar Mac OS X abtrünnig werden könnte. Aber nur fast. :D
Da ich gerade dabei bin, kann ich auch noch einen Link weiter geben, der zu einem Artikel führt, in dem zwei Konfigurationswerkzeuge für Unity vorgestellt werden: http://www.unixmen.com/linux-tutorials/linux-distributions/linux-distributions4-ubuntu/1732-2-great-tools-to-configure-unity-the-easy-way
Die alteingesessenen Ubuntu-User haben sich ja teilweise derbe über Unity beschwert, weil man da fast nix mehr konfigurieren kann - und auch nix konfigurieren muss. Das würde ich nämlich sagen und betonen. Da das Konfigurieren und Schrauben am System aber die ureigenste Leidenschaft der Linuxer von Anbeginn der Zeit an ist, sind die natürlich ziemlich davon ange*****, dass man sie mit Unity konfrontiert. Kann man auch verstehen. Da es aber Alternativen gibt, sollte das ja kein Problem sein.
Leute wie ich, denen das System eigentlich total egal ist, solange es mich ungestört, schnell, intuitiv und sicher arbeiten lässt, sind aber wohl genau die richtige Kundschaft für dieses System.
Ubuntu - menschlich computen
Startschuss für Ubuntu 11.10
Auf dem Ubuntu Developer Summit, der vergangene Woche in Budapest stattfand, haben die Ubuntu-Macher die Weichen für die kommende Version 11.10 der Linux-Distribution gestellt.
From: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Startschuss-fuer-Ubuntu-11-10-1244449.html
Prinzipien
Ziel von Ubuntu ist es, einen Beitrag dazu zu leisten, dass die digitale Kluftüberwunden wird. Daher will das Projekt Software anbieten, die für alle Menschen möglichst ohne Einschränkungen und kostenlos zur Verfügung steht. Dies spiegelt sich auch in der Wahl des Namens wider: Der Begriff Ubuntu kommt aus den Sprachen der afrikanischen Völker Zulu und Xhosa[5] und steht für „Menschlichkeit“ und „Gemeinsinn“, aber auch für den Glauben an ein universelles Band des Teilens, das alles Menschliche verbindet.







