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July 12th, 1:00pm 0 comments

Womit kocht Google?

Chris DiBona

Von Joi bei flickr

Womit bauen die Googler eigentlich die ganzen tollen Dienste und die ganze freie Software, die sie unters Netzvolk bringen? Anwort, siehe hier:

Quotes:

Google: "Android ist der wahr gewordene Traum vom Linux-Desktop" - Suchmaschinen - derStandard.at › Web

  • derStandard.at: Wie hoch ist der Linux-Anteil bei den Desktops? Chris DiBona: Gute Frage. Wir haben Linux, einen sehr, sehr kleinen Anteil an Windows-Rechnern und eine substantielle Zahl an Mac-OS-X-Maschinen. Wenn man nur die Laptops betrachtet, würde ich sagen, läuft dort zu 70 Prozent Mac OS X, wir sind ein riesiger Kunde von Apple. Der Rest ist weitgehend Linux.. Die Entwicklungs-Desktops laufen hingegen zum allergrößten Teil mit Linux. Wir haben intern dafür unser eigenes Ubuntu-Derivat namens "Goobuntu", das sich mit unserem Netzwerk integriert - alle Home-Verzeichnisse laufen von einem File-Server - und einige zusätzliche Entwickler-Tools hinzufügt.

 

Ich find' den Artikel auch deshalb interessant, weil der Google-Mann DiBona im weiteren Verlauf auch über Ubuntu  spricht, welches bei Google viel genutzt wird. Da ich im Moment sehr viel von einem Netbook mit Ubuntu 11.4 und Unity aus mache, kann ich die Begeisterung der Google-Jungs gut verstehen, denn dieses System hat sich derart grandios entwickelt, dass man sogar Mac OS X abtrünnig werden könnte. Aber nur fast. :D

Da ich gerade dabei bin, kann ich auch noch einen Link weiter geben, der zu einem Artikel führt, in dem zwei Konfigurationswerkzeuge für Unity vorgestellt werden: http://www.unixmen.com/linux-tutorials/linux-distributions/linux-distributions4-ubuntu/1732-2-great-tools-to-configure-unity-the-easy-way

Die alteingesessenen Ubuntu-User haben sich ja teilweise derbe über Unity beschwert, weil man da fast nix mehr konfigurieren kann - und auch nix konfigurieren muss. Das würde ich nämlich sagen und betonen. Da das Konfigurieren und Schrauben am System aber die ureigenste Leidenschaft der Linuxer von Anbeginn der Zeit an ist, sind die natürlich ziemlich davon ange*****, dass man sie mit Unity konfrontiert. Kann man auch verstehen. Da es aber Alternativen gibt, sollte das ja kein Problem sein. 

Leute wie ich, denen das System eigentlich total egal ist, solange es mich ungestört, schnell, intuitiv und sicher arbeiten lässt, sind aber wohl genau die richtige Kundschaft für dieses System.

Zu finden unter: Google Linux Macosx Ubuntu
Veröffentlicht: von jo jmatic
Kommentare und Posterous-Herzchen:
 
May 18th, 10:38am 0 comments

Ubuntu - menschlich computen

Startschuss für Ubuntu 11.10
Auf dem Ubuntu Developer Summit, der vergangene Woche in Budapest stattfand, haben die Ubuntu-Macher die Weichen für die kommende Version 11.10 der Linux-Distribution gestellt.
From: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Startschuss-fuer-Ubuntu-11-10-1244449.html

Ich fange mal mit dieser Meldung über die Ankündigung der neuen Ubuntu-Version an, denn ich wollte schon seit einiger Zeit einen Artikel über Ubuntu schreiben. Ubuntu ist, das als Einsteigerinformation für alle, die gerade nicht wissen worum es geht, ein sehr einsteigerfreundliches Linux-Betriebssystem. Der interessierte Mensch mag sich hier detaillierter informieren: 

Ein interessanter Absatz aus der Wikipedia-Beschreibung:
Prinzipien
Ziel von Ubuntu ist es, einen Beitrag dazu zu leisten, dass die digitale Kluftüberwunden wird. Daher will das Projekt Software anbieten, die für alle Menschen möglichst ohne Einschränkungen und kostenlos zur Verfügung steht. Dies spiegelt sich auch in der Wahl des Namens wider: Der Begriff Ubuntu kommt aus den Sprachen der afrikanischen Völker Zulu und Xhosa[5] und steht für „Menschlichkeit“ und „Gemeinsinn“, aber auch für den Glauben an ein universelles Band des Teilens, das alles Menschliche verbindet.
Das ist doch als Philosophie für ein Betriebssystem in jedem Fall schonmal besser, als alles andere, was man aus dieser Branche hört. Ich kenne Ubuntu schon seit einigen Jahren und habe es neben Mac OS X auch immer schon gerne genutzt. Seit kurzer Zeit nutze ich nun die neueste Ubuntu-Version 11.4 auf einem kleinen Netbook und muss sagen, dass ich total begeistert bin. Erstens vom Netbook und der Art und Weise, wie man damit mobil arbeiten kann, und zweitens von Ubuntu 11.4. Darin dient nämlich mittlerweile Unity als Benutzeroberfläche (und nicht mehr Gnome, wie bisher), und genau dieses Unity ist auf die Bedürfnisse von kleinen Bildschirmen wunderbar angepasst. Darüber hinaus ist es sehr einfach zu bedienen und nicht mit Funktionen überfrachtet. Wunderbar! Einfach einschalten und loslegen, so wie ich es vom Mac gewohnt bin. 

Ubuntu-desktop

Kurioserweise ist genau das aber der Kritikpunkt eines Teils der Ubuntu-Fan-Gemeinde, die sich darüber beschwert, dass es nichts mehr zu frickeln, zu tunen und zu schrauben gibt. Ich denke, da anders, denn ich brauche die Maschinen zum kreativen Arbeiten. Ich will nicht endlose Einstellorgien und Tuningmaßnahmen durchführen müssen. Böse Zungen haben Unity deshalb schon als "Mac OS X" für Arme betitelt. Das kann ich unterschreiben, aber mit einer anderen Wertung: Mit Unity nähert sich Ubuntu der Bediener-Philosphie von Mac OS X an, und das kann nur gut sein. denn wenn ich ein Betriebsystem für umme kriege, mit dem ich auf einem kleinen 250 Euro-Netbook ähnlich produktiv arbeiten kann, wie auf einem Mac, dann gibt es dafür von meiner Seite nur Lob. Ich kann mich da C. Doktorow anschließen: My new Ubuntu-flavoured ThinkPad is computing heaven. Was natürlich auch damit zusammenhängt, dass sich mein Arbeiten mittlerweile zum größten Teil in der Cloud (Cloud Computing – Wikipedia) abspielt, sprich der Browser (Chrome) ist mein Hauptprogramm geworden. Darin laufen mittlerweile bei mir Ideenverwaltung, Textverarbeitung, Grafikbearbeitung und Kommunikation ab. Doch das ist ein eigenes Thema.

(download)
(Unity bietet Programmstarter- und Suchfunktionen, ähnlich Spotlight)

Natürlich muss man dazu sagen, daß Unity noch am Anfang seiner Entwicklung steht, und wie im Artikel oben angekündigt, wohl schon in der nächsten Ausgabe noch einige Stellschrauben und Fähigkeiten erhalten wird - schon alleine, um die Stammkundschaft der Frickler und Tüftler nicht total zu vertreiben. Ist mir wurscht. Das kleine Netbook rennt mit Ubuntu/Unity 11.4 wie Sau und ich kann kreativ mit Mac-Feeling arbeiten. Das reicht mir.

Ich werd' noch ein oder zwei Artikel zu diesem Thema nachschieben, sobald ich Luft habe. Die Begriffe "Cloud" und Chrome bedürfen da noch einiger Erläuterungen.

Bid dahin gilt, wie immer: Bei Fragen fragen. Wissen vermehrt sich dadurch. ;)
Zu finden unter: Betriebssystem Ubuntu Unity
Veröffentlicht: von jo jmatic
Kommentare und Posterous-Herzchen: