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April 20th, 6:40pm
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Windgas - Idee mit Zukunft
Vorweg: Zum Thema „erneuerbare Energien“ habe ich hier ein paar Gedanken und Fragen notiert: Es muss mehr erneuerbar sein, als nur unsere Energie. Wer mag, sollte sich doch mal 10 Minuten Zeit nehmen und diesen Artikel lesen, denn ich würde es gerne sehen, wenn auch der folgende Artikel unter diesen Gesichtspunkten betrachtet werden würde.
Zur Sache: guitarholic hat mich auf das folgende, mittlerweile konkrete Angebot/Vorhaben von Greenpeace aufmerksam gemacht, welches ich natürlich sehr gerne hier weiter gebe: Windgas. Idee mit Zukunft! - Greenpeace Energy eG.
Die gute Nachricht: Der Ausbau der erneuerbaren Energien geht voran. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger übernehmen Verantwortung und unterstützen mit Ihrem Wechsel zu Ökostrom den Umbau der Energielandschaft. Die schlechte: Unser Stromnetz kann die schwankenden Mengen sauberer Energie – wie zum Beispiel Windstrom – nicht jederzeit aufnehmen. Große Mengen bleiben ungenutzt, wenn die Netzkapazitäten bereits mit gleichmäßig produziertem Atomstrom verstopft sind.
[...]
Um überschüssige Windkraft sinnvoll zu nutzen, hat Greenpeace Energy eine innovative und ökologisch nachhaltige Alternative zu Biogas entwickelt, die wir ab Sommer 2011 allen Gaskunden in Deutschland anbieten – proWindgas. (aus: Windgas. Idee mit Zukunft! - Greenpeace Energy eG
Wie diese Technik genau funktionieren soll, erlest Ihr Euch bitte hier: Fragen & Antworten - Greenpeace Energy eG und auch hier: Windgas – Wikipedia. Es geht im Groben darum, dass das vorhandene Gasnetz in Deutschland erstens dazu genutzt wird Energie zu speichern, und zweitens auch die Gaskunden - sogar ohne teure Umbauten - Energie aus erneuerbaren Ressourcen beziehen zu lassen.
Grundsätzlich hört sich diese Idee nicht schlecht an und ist auch schon länger in der Diskussion. Die Grundlage dieser Idee ist nämlich eine vorhandene und funktionierende Technik, die Elektrolyse, und die Tatsache, dass die Gasspeicherkapazität in Deutschland immens ist. Man redet hier von mindestens 200 Terawattstunden. Vergleichbare Speicherkapazitäten gibt es schlicht nicht, denn sogar Pumpspeicherkraftwerke bieten bei uns lediglich Kapazitäten um die 0,6 Terawattstunden.
Greenpeace will damit vom Biogas weg kommen und führt hier ökologische und ethische Gründe an. Meine erste Frage, als ich vor einiger Zeit zum ersten Male vom Windgas hörte, war: Wie hoch ist der Wasserverbrauch, und wie sieht die Regeneration aus? Denn Wasser ist mithin die wertvollste Ressource auf diesem Planeten. In einer von Greenpeace in Auftrag gegebene Studie wird dazu gesagt:
Der Wasserverbrauch von EE-Gas Anlagen ist vergleichsweise gering und steigt bei weitem nicht über den normalen Kühlwasserbedarf eines Kraftwerks hinaus (ca. 20-30 m³ pro Sekunde). So werden für die Speicherung von 1 GWh Strom etwa 200 m³ Wasser benötigt. In der Synthese von Methan und der Verbrennung von Methan entsteht zudem wieder Wasserdampf, womit der Wasserkreislauf geschlossen ist und von dieser Seite keine negativen Auswirkungen auf Umwelt und Natur zu erwarten sind. (aus: www.greenpeace-energy.de/fileadmin/docs/sonstiges/Greenpeace_Energy_Gutachten_Windgas_Fraunhofer_Sterner.pdf)
Das gilt allerdings nur für Methan - nicht für Wasserstoff! Man sieht also, auch hier gibt es noch Fragen, die es zu klären gilt, wenn man in Betracht ziehen will, dass der Umbau unserer Energieversorgung nicht auf Kosten anderer Menschen gehen soll. Ich will hier nichts schwarz malen, sondern nur darauf hinweisen, dass man Fragen stellen muss, und auch Organisationen wie Greenpeace zwingen muss, so zu reden, dass Otto Normalbürger auch im Detail(!) versteht, worum es geht. Und damit ist das wahrscheinlich mal wieder ein Fall für Quarks & Co. Sag denen doch mal einer Bescheid. :D
December 23rd, 3:46pm
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Chrome for a Cause
Ich weiss ja leider nicht, wieviele Leute, die hier mitlesen, bei der „Chrome for a Cause“-Aktion mitgemacht haben, die ich hier vor ein paar Tagen vorgestellt hatte ( Geben und Nehmen - jo$ kaos-i-lator ), aber wie im GoogleWatchBlog zu lesen ist, hat die Aktion große Resonanz gefunden:
Insgesamt wurden über 60 Millionen Tabs eingereicht. Genau genommen waren es 60.599.541 Tabs. Diese wurden auf verschiedene Projekte verteilt. (aus: Chrome for Causes: 60 Millionen Tabs erstellt - GoogleWatchBlog)
Das ist 'ne Menge! Wow! Google spendet nun also eine Million Dollar, und wie die verteilt werden, könnt Ihr beim GWB einsehen. Etwas mehr als die Hälfte der Summe wird Google nach dem Nutzer-Votum wohl in Bäume und Trinkwasser investieren.
Wie zu lesen steht, sollen ähnliche Aktionen folgen. Gute Sache, das. Da ich sowieso, seit ich Chrome nutze, erstmals zufrieden mit einem Browser bin, werde ich auch bei weiteren Aktionen gerne teilnehmen.
Zum Thema Google gibt's noch was zu vermelden: Auf dieser Seite „Google Shared Spaces“ kann man Gadgets nutzen, die ehemals für „Google Wave“ gedacht waren. Das funktioniert recht einfach, indem man das gewünschte Gadget anklickt, sich per Google, Yahoo und noch einem Dienst, den ich gerade vergessen habe, anmeldet, und dann die Funktion nutzt. Zum Beispiel einen Zeichenblock: http://sharedspaces.googlelabs.com/3XJOUWUCPK
Ja, ich weiß, schlimm! ;-)
Der Gag, oder sagen wir, die nutzbringende Funktion dieser Gadgets ist, dass man mit mehreren Personen gleichzeitig darauf Zugriff hat und so kollaborativ arbeiten kann.
Es gibt verschiedene Gadgets aus den Bereichen Teamwork und auch natürlich Spiele, wie Sudoku. Einfach mal austesten.




