Die eigene Handschrift als Font
Vor längerer Zeit hatte ich hier im kaos-i-lator einen Artikel, der zu einer Seite führte, auf der man die eigene Handschrift digitalisieren, und dann als Font nutzen konnte. Diese Seite war allerdings nur eine bestimmte Zeit offen, und so kamen einige zu spät.
Jetzt habe ich wieder eine Seite gefunden, auf der man seine Handschrift in einen Font umwandeln kann:
Wenn Sie z.B. einen Brief mit MS Word schreiben müssen Sie einen der auf Ihrem Rechner installierten Fonts verwenden. Dadurch sieht das Resultat eher unpersönlich aus. MyScriptFont.com ermöglicht es Ihnen aus Ihrer Handschrift einen Vektor Font zu erstellen den Sie wie alle anderen Fonts verwenden können.
Dadurch bekommen die digital erzeugte Dokumente wieder eine persönliche Note.
Source: http://www.myscriptfont.com/de.html
Das Prozedere ist relativ einfach, man braucht allerdings einen Scanner dafür:
- Eine Vorlage von der Seite laden.
- Seite ausfüllen
- Seite scannen
- In ein jpg-Bild (oder tiff oder png) umwandeln
- Hochladen
- Font benennen
- Umwandlung abwarten
- Download des Fonts
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Diigo - das Web clever verwalten
Im September 2010 hatte ich in diesem Artikel „Diigo - Dein Gedächtnis im Web“, den Bookmarking-Dienst Diigo schon ausführlich vorgestellt. Bei mir ist Diigo mittlerweile aus dem täglichen Surf-Gebrauch nicht mehr wegzudenken und hat Delicious beinahe komplett ersetzt. Wer Diigo noch nicht kennt, sollte auf jeden Fall zunächst den ersten Artikel lesen und/oder diesem Link folgen und sich in einem Diigo-Video den Dienst erklären lassen.
Zu meinem zentralen Gedächtnis im Netz wurde Diigo (neben dem Google Reader), weil man bei Diigo richtig Gas gegeben hat, und in letzter Zeit noch einige nützliche Tools und Funktionen unter's Volk gebracht hat. Das Diigolet (für alle Browser) und die Diigo-Extension für Chrome setze ich jetzt mal als bekannt voraus (Details dazu im oben verlinkten Artikel). Dazu noch ein Wort: Was ich hier beschreibe, bezieht sich in erster Linie auf Google Chrome, weil ich ausschließlich Chrome nutze. Falls hier jemand mitliest, der zum Beispiel die entsprechenden Firefox-Erweiterungen (die Firefox-Toolbar)und Applikationen nutzt, dann kann er ja gerne seine Sicht und Erkenntnisse in den Kommentaren veröffentlichen. Für Safari und andere Browser weiß ich auf jeden Fall von dem Bookmarklet „Post to Diigo“.
Neu, und deshalb Grund genug Diigo nochmal einen Artikel zu widmen, sind einige weitere Tools und Fähigkeiten die Diigo mittlerweile bietet.
Da wäre zunächst mal Read Later Fast aus dem Chrome Web Store. Installiert man diese Applikation in Chrome, steht einem sofort eine schnelle Funktion bereit, um per Mausklick (rechts) Seiten zum späteren Lesen zu speichern. Das sieht dann in der Praxis so aus:
(Bild 1: Mausklick rechts, "Read it later" klicken)
(Bild 2: „Read it later - Fast“ - Screenshot)
Der Link landet dann also auf dieser Seite (Bild 2) und natürlich auch im eigenen Diigo-Account. Man kann auf dieser Seite, wie man sieht (Bild 2), die Links schon rudimentär verwalten, sprich, archivieren, ansurfen oder löschen. Alle weiteren Funktionen stehen dann wie bei allen Bookmark-Diensten auch im eigenen Diigo-Verzeichnis zur Verfügung. Das geht wirklich sehr schnell. Achtung: Diese Funktion ist also zum zwischenspeichern von Links gedacht, nicht als endgültiger und kompletter Bookmark-Ordner. Diese Funktionen bietet ja der Diigo-Account.
Wesentlich besser noch als Awesome Highlighter löst Diigo das Weitergeben von Seiten mit markierten Textstellen. Sie nennen das dann „Annotated Link“:
(Bild 3: „Annotated Link“)Der Link (oben, im Bild): http://diigo.com/0f2t7 führt zu einem weiteren Artikel über Diigo und demonstriert die Markierungstechnik. Diesen Artikel empfehle ich auch zu lesen, denn da werden noch zusätzliche technische Features von Diigo sehr gut beschrieben.
Eine weitere nützliche Applikation von Diigo für Chrome ist Quick Note, ebenfalls aus dem Chrome Web-Store.
(Bild 4: „Quick Note“)Diese Applikation ist dazu da schnell und unkompliziert Notizen oder Texte zu erstellen, und markierte Textpassagen auf Internetseiten zu speichern. Dies geschieht auch per Klick auf die rechte Maustaste (siehe Bild 1).
★ Quick to add and edit ~ Add note in the app or from right-click menu
★ Quick to search ~ Instant search for all notes
★ Quick to access ~ One-click to access your notes
★ Sync to cloud and access your notes anywhere
Die Applikation sieht ansprechend aus und die Funktionsweise erschliesst sich sofort. Natürlich ist auch hier der Witz, dass die Notizen sofort im eigene Diigo-Verzeichnis zur Verfügung stehen. Laut Beschreibung soll QN auch in nächster Zeit noch um einige Funktionen erweitert werden, in dem es Anbindungen an Dropbox, Google Docs und Evernote gibt. Das hört sich mal richtig gut an.
Ich hatte „Awesome Screenshot: Capture & Annotate“ zwar auch schonmal erwähnt, möchte ihn aber hier nochmal mit in den Artikel packen, weil er auch von Diigo entwickelt wurde und richtig gut funktioniert. Diese Chrome-Erweiterung kann entweder bestimmte Bereiche eine Seite, das ganze Fenster oder die komplette Seite als Screenshot anlegen. Anschließend kann man sie dann noch bearbeiten und entweder lokal speichern, oder zum Webdienst seiner Wahl schicken (Twitter, Facebook, Google, etc).
(Bild 5: „Awesome Screenshot“)Um es nochmals zu erwähnen, alle Funktionen und Tools von Diigo hinterlegen ihre Daten in der Diigo-Verwaltung Eures Accounts. Dort kann man dann auch sämtliche Links, Texte, markierte Textstellen ordnen, verschicken und in einer Vorschau betrachten. Die Möglichkeiten sind immens. Das gleiche gilt für Export- und Importfunktionen. Für Menschen, die sich im Web publizieren gibt es etliche Snippets (Tagrolls, etc.; siehe auch hier, rechte Seitenleiste). Also, ich glaube man kann unschwer erkennen, dass Diigo ein Dienst ist, der wirklich gute Möglichkeiten bietet im Netz-Dschungel den Überblick zu behalten. Ich jedenfalls möchte Diigo nicht mehr missen und kann es allen Surfern nur wärmstens empfehlen. Ich habe bisher keinen Dienst in diesem bereich im Web gefunden, der besser ist.
Sollten sich jetzt Mitlesende hier, wenn auch nur testweise, einen Diigo-Account zulegen, so können sie mich gerne in ihre Kontaktliste aufnehmen: http://www.diigo.com/profile/jo_jmatic. Wie immer gilt: Bei Fragen fragen.
the Awesome Highlighter
DropMocks
Also, einfacher geht's nun wirklich nicht! Wer schnell ein paar Bilder online stellen will, um sie anderen zugänglich zu machen, der kann jetzt auch Dropmocks benutzen.
Linkschleuder - Woche 46
Shockingly Surreal Self-Portraits
Half the world’s population lives in 6 countries

Dropbox-News
Es gibt Neuigkeiten, die einen der besten Speicherplatzdienste im Netz betreffen: die Dropbox (Link zur kostenlosen Einrichtung einer persönlichen Dropbox mit 2GB; siehe PostScriptum)
Roboto? wtf?
Der Mac hat was gefunden: Robo.to!
Bei robo.to kann man sich einen eigenen Account zulegen und dann per Webcam kleine Videoclips von 4 Sekunden Dauer aufnehmen. Anschließend können diese Clips dann verschickt werden und/oder auf den eigenen Seiten eingebunden werden.
Die Seite ist etwas gewöhnungsbedürftig, was ihre Bedienung angeht. Beim Mac könnt ihr da schonmal einen Tipp abgreifen, und ich möchte hinzufügen, dass man hier jeweils die neuesten Videos sehen kann, und dass es auch einen TV-Mode gibt.
Ebenso kann man Bilder oder Video-Schnipsel von der eigenen Pladde hochladen. Es gibt auch eine Adobe-Air-Desktop-Applikation (sprich die läuft auf allen Systemen,auf denen Adobe-Air installiert ist).
Das ist wieder mal so ein klitzekleines Zeitvernichtungstool mit Spassfaktor >10. ;)
Linkdienst mit Mehrwert
Cooles Tool: trick.ly zum Kürzen und Schützen von URLs
by ERIC KUBITZ on AUGUST 15, 2010












