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Lass die Finger weg
Das Internet ist wie ein Packung Pralinen - besser, wenn man von Zeit zu Zeit die Finger davon lässt.
Hab' ich gemacht. Na ja, sagen wir: weitgehend gemieden und Klappe gehalten. War gut. Kaum klickst du dich aber wieder rein, findest Du ... so was hier:
Was wir Menschen alles in uns rein stopfen - das glaubt kein Alien.
Ein wenig Internes noch für heute: Der »Google+«-Button ist hier wieder raus geflogen. Erstens, weil er langsam wie die Sau war, und zweitens, weil Google sich echt kacke verhält. In meinem Verifizierungsverfahren schaffe ich es nicht, vernünftig mit einem Google-Menschen per Mail kommunizieren zu können. Diese Firma verweigert sich komplett. Es ist nicht so, dass ich Wert darauf legen würde wieder bei G+ rein zu kommen (dafür geht's mir bei Diaspora* viel zu gut), aber es müßte doch möglich sein, einen Service-Kontakt bei denen zu konsultieren.
Egal. Dafür ist jetzt ein Diaspora*-Button hier drin (siehe Artikel, unten). Wer also hier einen Artikel liest, und den bei Diaspora* verbreiten möchte, darf dazu ruhig diesen Button nutzen.
Apropos »Finger weg lassen«. Die Facebook-Nutzer dürfte dies hier interessieren:
So hat die Washington Post und auch das Wall Street Journal einen Social Reader entwickelt in Form einer App, die auf Facebook läuft. Nutzt ein Anwender beispielsweise den Social Reader der Washington Post auf dem sozialen Netzwerk, bekommt er verschiedene Artikel des Blattes auf einen Blick vor sich ausgebreitet. Liest er nun einen Artikel aus dem Sammelsurium, so wird diese Aktivität direkt von der App, in die Timeline übertragen und wird dort groß sichtbar für andere zu lesen sein. Ebenfalls wird diese Aktivität in den Newsfeed transportiert, sodass Freunde, Bekannte und Kollegen direkt sehen können, welchen Text man sich gerade anschaut. Diese Mitteilungen über das eigene Verhalten bedürfen dann keiner expliziten Einwilligung mehr durch etwaige Like- oder Share-Buttons. Inhalte werden automatisch und reibungslos geteilt, sobald man sie aufruft und genau auf diese Kriterien baut das Frictionless Sharing (wie der Name schon sagt) auf.
[...]
Alles in allem ist das Frictionless Sharing eine Funktion, die augenscheinlich für den User eher weniger Vorteile mit sich bringt. Die größten Nutznießer sind Facebook selbst und die Entwickler. Facebook kann einen reibungslosen Aufbau der Timeline garantieren und die Entwickler können die Reichweite ihrer Inhalte vergrößern.
Frictionless Sharing – eine neue Form des Teilens | Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0
Tja, was da jetzt in den Apps von diesen Zeitungen funktioniert, wird irgendwann auch in vielen anderen Apps arbeiten. Mahlzeit. Das ist toll. Die gehen einfach davon aus, dass alles was man anklickt, einem gefällt und das man es teilen will. So einfach ist die Facebook-Welt. Na dann, viel Spass noch.
Im Grunde ist das aber eigentlich alles gar nicht so wild, denn amerikanische Frimen tracken im Zweifelsfall sowieso jedes Wort mit, dass Ihr über Eure Smartphones raus haut: Smartphones: Versteckte Software sammelt Daten in 140 Millionen Handys | Digital | ZEIT ONLINE
Kurz zurück zu Diaspora*. Wer wissen will was man dort so schreibt, kann sich ja mal meine Timeline dort anschauen: jo schreibt bei Diaspora*.
So! Reicht für jetzt.




