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March 1st, 8:42am 0 comments

Googlealternativen

Googles neue Datenschutzerklärung tritt am Donnerstag, 1. März, in Kraft. Sie gilt für alle Daten, die zu diesem Zeitpunkt bei Google gespeichert sind.

Regeln für Nutzer: Googles neuer Daten-Schmu – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Netzwelt

Seit heute ist Googles Datenschutzbestimmung in Kraft und im Vorfeld wurde ja schon genug darüber geschrieben. Wer mag, kann in oben verlinktem Artikel noch einmal detailliert nachlesen, worum es da geht. Im Grunde geht es darum, dass der Konzern, der so viele praktische Dienste abietet, dadurch eben von seinen Nutzer auch unglaublich viele Daten erhält, mit denen er ein ziemlich genaues Profil vom Onlineleben eines jeden Nutzers erstellen kann.

Die Datenschützer treibt diese Vorstellung auf die Bäume und Otto-Facebook-Nutzer lässt das wahrscheinlich total kalt – die sind eh schmerzbefreit in dieser Hinsicht. ;) Ich will hier jetzt nicht wieder die große Datenschutzdiskussion los treten. Dazu gibt’s im Netz genug Information. Es ist nur so, dass ich als eigentlich begeisterter Google-Nutzer durch den Dienst Google+ mittlerweile auch das andere Gesicht von Google kennenlernen durfte, und dieses Gesicht ist kein sehr freundliches. Auch diese Story muss ich jetzt nicht neu erzählen. Nur soviel: Google ist sehr freundlich und offen, solange man brav angepasst alle deren Maßgaben erfüllt.

Jedenfalls führte es dazu, dass ich mich wieder vermehrt um Alternativen zu verschiedenen Google-Diensten gekümmert habe, und wieder neu entdecke, dass die vorhandenen Alternativen durchaus praktikabel und gut sind.

Zunächst wäre da die alte Kernfunktion »Suche«: Ich habe vor ein paar Wochen die Suchmaschine DuckDuckGo (»Google tracks you. We don’t.«) vorgestellt. Ich nutze DDG seither regelmäßig und kann nur sagen, dass ich damit prima klar komme. DDG ist bei mir als Standadsuchmaschine eingestellt und lediglich zur Bilderrecherche ziehe ich dann und wann Google heran. DDG kriegt von mir also das Prädikat »absolut taugliche Alternative«.

Zur Bildersuche gibt es übrigens auch eine deutsche Alternative: http://www.picsearch.de/ Die ist auch durchaus gut nutzbar – hat natürlich aber nicht die Power wie Google und Bing.

Meine Bilder werde ich in Zukunft wieder bei Ipernity verwalten und präsentieren. Dazu schreibe ich aber nochmal drüben in Virtu(ell)nwaswirkönnen was.

Sogar den Google Reader kann man gut ersetzen oder zumindest nicht mehr ausschließlich nutzen müssen, in dem man Alternativen, wie zum Beispiel »Goodnoows« nutzt. Auch mit diesem Dienst komme ich persönlich sehr gut klar.

G+ hat sich für mich momentan auch erledigt, denn die offene und dezentrale Alternative Diaspora* (Friendica) ist die ALternative zu den etablierten Netzwerken.

Bei Google-Docs tue ich mich noch etwas schwer eine brauchbare Alternative zu finden, denn diese Funktion ist durch die Gruppenbearbeitungsfunktionen nicht so leicht zu ersetzen.

Ich weiß nicht, ob wir nicht alle langsam paranoid in Sachen Datenschutz werden, aber ich weiß, dass man lieber einmal zuviel meckern soll, in diesen Fragen, die demokratische Grundwerte betreffen. Mir persönlich geht es in Sachen Google allerdings mittlerweile vielmehr darum, wie man mit mir als Nutzer umgeht. Das passt mir nicht. Es passt mir nicht, nur und ausschließlich Werbeziel und Werbemittel zu sein, und dafür bestraft zu werden, wenn ich nicht in diesem Sinne funktioniere.

Darum: Es gibt Alternativen, und die Streuung meines Datenschaffens im Netz kann ja von jetzt aus betrachtet kein Fehler sein.

Veröffentlicht: von jo jmatic
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November 1st, 3:27pm 1 comment

Make me Zombie

happy halloween

Gestern war ja dieses „Halloween“. Das ist so'ne alte irische Erfindung. Besonders konservative Christen kritteln an dem mittlerweile auch bei uns populären Brauch rum, weil's ja da auch um Satan, faule Deals und allerlei Geistergedöhnse geht:

Der Brauch, Kürbisse zum Halloween-Fest aufzustellen, stammt aus Irland, dem Mutterland von Halloween. Dort lebte der Sage nach der Bösewicht Jack Oldfield. Dieser fing durch eine List den Teufel ein und wollte ihn nur freilassen, wenn er Jack O fortan nicht mehr in die Quere kommen würde. Nach Jacks Tod kam er aufgrund seiner Taten nicht in den Himmel, aber auch in die Hölle durfte Jack natürlich nicht, da er ja den Teufel betrogen hatte. Doch der Teufel erbarmte sich und schenkte ihm eine Rübe und eine glühende Kohle, damit Jack damit durch das Dunkel wandern könne. Der Ursprung des beleuchteten Kürbisses war demnach eigentlich eine beleuchtete Rübe, doch da in den USA Kürbisse in großen Mengen zur Verfügung standen, höhlte man stattdessen einen Kürbis aus. Dieser Kürbis war seither als Jack O’Lantern bekannt. Um böse Geister abzuschrecken, schnitt man Fratzen in Kürbisse, die vor dem Haus den Hof beleuchteten. (aus: Hallooween - Verbreitung - Wikipedia)

Ja ja, wo ja auch Kreuzigung und Auferstehung soviel weniger geisterhaft und blutig sind. Anyway.

Im Netz wird Halloween natürlich auch immer durchgenudelt und mit allen möglichen Horrorkram vermixt. Öh, ... so wie hier bei mir auch. ;) Macht doch mal ein passendes After-Halloween-Zombie-Foto von Euch. Das geht ganz einfach bei „Make Me Zombie“. Ihr müsst einfach ein Portrait von Euch hochladen und schwupps, kommt sowas heraus:
Zombified_jo3
Seh' ich nich' gut aus? Nein? Gut!

So, und jetzt verweise ich noch auf die schönen Halloween- und Jack-o-Lantern-Bilder von Frau S. bei Ipernity: http://www.ipernity.com/doc/shiva/9346893
Veröffentlicht: von jo jmatic
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