Delfinfang auf den Färöer-Inseln
Ich bin, hauptsächlich bei Facebook, in letzter Zeit vermehrt über Kettenmails/-artikel zum Delfinmassaker auf den Färöer-Inseln gestolpert. Leider werden diese Aktionen schnell in die Nähe von Hoax- und Spam-Meldungen gerückt, da sie im Schneeball-Verfahren wie Lawinen durchs Netz gespült werden. Leider ist es auch nicht sehr hilfreich, dass viele dieser Meldungen unglaublich emotional aufgeladen daher kommen. Das hat in diesem Fall aber nichts damit zu tun, dass es tatsächlich das angesprochene Delfin-Massaker dort gibt. Ein entsprechender Greenpeace-Artikel gibt hier nüchtern und geradlinig über dieses unglaublich barbarische Treiben Auskunft:
Wal-/Delfinfang auf den Faroer-Inseln
[...]Seit dem 17. Jahrhundert werden auf den zu Dänemark gehörenden Färöer-Inseln, einer heute völlig sinnlosen Tradition folgend, pro Jahr durchschnittlich rund 1000 Grindwale, aber auch andere Delfinarten (z.B. Weißschnauzen-Delfine) nach einer langen Verfolgung in eine flache Bucht getrieben. Mit schweren Metallhaken wird wiederholt auf die einzelnen Tiere eingeschlagen und mit Messern werden sie bis zur Wirbelsäule aufgeschlitzt. Dabei wird kein Unterschied gemacht, ob es sich um trächtige Weibchen oder Walkälber handelt. Viele Tiere werden dabei „nur“ schwer verletzt und erleiden einen langsamen qualvollen Tod.
[...]
Leider gibt es kaum eine Handhabe gegen die Jagd: Obwohl die Färöer unter dänischer Verwaltung stehen und Dänemark zur EU gehört, gibt es im EU-Vertrag für die Färingische Autonomieverwaltung und die Grönlands eine Ausnahme. Das heisst: Die Färöer verstossen nicht gegen EU-Gesetze.
So, das ist also die Faktenlage. Ich veröffentliche hier keine Bilder zu diesem Thema, denn auch mir ist daran gelegen, dass das Thema auf der sachlichen Ebene bleibt - die Sachlage spricht sowieso für sich - und damit der Fokus auf den Möglichkeiten bleibt, die Menschen haben, die etwas gegen diese Sache unternehmen wollen. Wer unbedingt Bildmaterial braucht, findet es in zwei Sekunden mit der Google-Bildsuche.
Was können Sie (und alle, die diese Kettenmail bekommen haben oder noch bekommen werden) tun?
Wenn Sie gegen diese grausame alljährliche Waljagd protestieren wollen, schreiben Sie an die dänische Botschaft, die Färöer sind (wie Grönland) eine „gleichberechtigte Nation“ innerhalb des Königreichs Dänemark
Solche Briefe bleiben nicht ungelesen und sie beeinflussen die Stimmung im färöischen Parlament. Bitte formulieren Sie möglichst sachlich und höflich, damit Ihr Schreiben auch gelesen wird:Königlich Dänische Botschaft
Rauchstr. 1
10787 Berlin
E-Mail: beramb@um.dk
Eine weitere Möglichkeit ist die ebenfalls im Artikel angebotene Teilnahme an der entsprechenden Kampagne bei GreenAction, und/oder der Teilnahme an der E-Mail-Aktion des WDCS.
Wobei ich am Rande mal darauf aufmerksam machen möchte, dass, so schlimm diese Sache auch ist, sinnloses Abschlachten und barabarische Tierhaltung in unserer Gesellschaft gleich vor unserer Tür jeden Tag stattfinden. Wir nennen das dann verharmlosend Massentierhaltung. Der erste Schritt zur Eindämmung dieser Seuche ist das Einschränken des persönlichen Fleischkonsums - unabhängig von der Quelle.
Die Macht ist nicht mit Greenpeace
Die Macht ist nicht mit Greenpeace
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Das US-Unternehmen Lucasfilm hat den YouTube-Kanal der Umweltschutzorganisation Greenpeace wegen eines Verstoßes gegen das schließen lassen. Greenpeace hatte in einem Film Requisiten und Musik aus der StarWars-Reihe genutzt.
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Source: http://www.golem.de/1107/84653.html
Briefkasten mit 260.000 Unterschriften
Ein Briefkasten mit 260.000 Unterschriften für einen schnelleren Atomausstieg
Greenpeace-Aktivisten haben einen 2,50 Meter hohen Briefkasten vor dem Bundeskanzleramt in Berlin aufgestellt. Im Laufe des Tages werden sie ihn mit den Unterschriften von mehr als 260.000 Menschen füllen, die einen Atomausstieg bis 2015 und eine schnelle Energiewende fordern. Die Postkarten und Unterschriften werden morgen während der zweiten und dritten Lesung der Energiegesetze im Kanzleramt übergeben.
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Source: http://diigo.com/0i59q
Bring VW von der dunklen Seite ab.
Unterstützt die Rebellion!
Bring VW von der dunklen Seite ab.
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Das Manifest der Rebellion
Unsere Heimat, die Erde, ist in Gefahr. VW bekämpft zwei wichtige europäische Klimaschutzgesetze: strengere Emissionsziele und scharfe CO2-Grenzwerte für Autos. Ohne die Gesetze droht der Erde dasselbe Schicksal wie Alderaan! (Mehr dazu unter VWs geheimer Plan.) Noch ist nicht alles verloren, wir spüren deutlich: Es steckt Gutes in Volkswagen!
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Source: http://vwdarkside.com/
- Er/Sie/Es lässt sich von einer Person seines Vertrauens Star Wars erklären.
- Er/Sie/Es liest R2D2s geheimen Report über VW und die dunkle Seite des Autokonzerns.
Unterstützt die Rebellion!
Deine Stimme für den Ausstieg
Kurz vor dem 25. Jahrestag des Reaktorunfalls in Tschernobyl hat sich die Internationale Gemeinschaft darauf geeinigt, weitere Mittel für Schutzmaßnahmen bereit zu stellen. Reicht die Summe?
(weiter bei: Geberkonferenz - Gelder für Tschernobyl)
Sehr geehrte Frau Merkel,
Die Katastrophe in Fukushima zeigt einmal mehr, dass Atomkraft nicht beherrschbar ist. Auch die schlimmen Auswirkungen des Klimawandels, angeheizt auch durch deutsche Kohlekraftwerke, sind längst bekannt. Wir wollen den endgültigen Atomausstieg bis 2015 - für ein klimaschützendes, zukunftsweisendes Energiekonzept in Deutschland.Deshalb fordere ich Sie auf,
- die sieben ältesten deutschen Atomkraftwerke, den Pannenreaktor Krümmel und Neckarwestheim 2 sofort, sowie die Übrigen bis spätestens 2015 für immer abzuschalten.
- bis 2040 schrittweise aus der klimaschädlichen Nutzung von Kohle auszusteigen, moderne Gaskraftwerke als Brückentechnologie zu nutzen und bis zum Jahr 2050 die deutsche Stromversorgung vollständig auf Erneuerbare Energien wie Sonne, Wind und Co. umzustellen.
- sich in der EU dafür stark zu machen, dass die CO2-Emissionen bis 2020 um mindestens 30 Prozent gegenüber 1990 reduziert werden.
Mit freundlichen Grüßen
(via: Deutschland ist erneuerbar, Frau Merkel! - Greenpeace, Mitmach-Aktion zum Thema Energie)
Greenpeace bittet darum, dass möglichst viele Menschen diese Petition mitzeichnen und auch dafür Werbung machen. Ich denke, dass man, nachdem man das Interview oben gehört hat, diese Petition in jedem Fall unterschreiben muss.
Wie auf der Greenpeace-Seite schon zu lesen steht, ist die Zeit für einen Wandel günstig, aber der Bürger muss am Ball bleiben.
Wer die Sache noch von einer anderen Seite beleuchtet sehen will, und wissen will, warum Bürgerbeteiligung so wichtig ist, dem empfehle ich frecherweise noch diesen Artikel:
Windgas - Idee mit Zukunft
Die gute Nachricht: Der Ausbau der erneuerbaren Energien geht voran. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger übernehmen Verantwortung und unterstützen mit Ihrem Wechsel zu Ökostrom den Umbau der Energielandschaft. Die schlechte: Unser Stromnetz kann die schwankenden Mengen sauberer Energie – wie zum Beispiel Windstrom – nicht jederzeit aufnehmen. Große Mengen bleiben ungenutzt, wenn die Netzkapazitäten bereits mit gleichmäßig produziertem Atomstrom verstopft sind.
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Um überschüssige Windkraft sinnvoll zu nutzen, hat Greenpeace Energy eine innovative und ökologisch nachhaltige Alternative zu Biogas entwickelt, die wir ab Sommer 2011 allen Gaskunden in Deutschland anbieten – proWindgas. (aus: Windgas. Idee mit Zukunft! - Greenpeace Energy eG
Der Wasserverbrauch von EE-Gas Anlagen ist vergleichsweise gering und steigt bei weitem nicht über den normalen Kühlwasserbedarf eines Kraftwerks hinaus (ca. 20-30 m³ pro Sekunde). So werden für die Speicherung von 1 GWh Strom etwa 200 m³ Wasser benötigt. In der Synthese von Methan und der Verbrennung von Methan entsteht zudem wieder Wasserdampf, womit der Wasserkreislauf geschlossen ist und von dieser Seite keine negativen Auswirkungen auf Umwelt und Natur zu erwarten sind. (aus: www.greenpeace-energy.de/fileadmin/docs/sonstiges/Greenpeace_Energy_Gutachten_Windgas_Fraunhofer_Sterner.pdf)




