Lebenszeichen
Die zu verbloggende Zeit ist ein knappes Gut dieser Tage. Drum entschuldige ich mich auch mal für die wenigen Artikel dieser Tage hier im kaos-i-lator. Ist aber nicht so, dass ich nicht virtuell wäre. Hier die letzten Lebenszeichen aus der Diaspora* von mir:
Wer mehr lesen mag, der schaue sich simplerdings meine Profilseite dort an: jo jmatic
Soderle, für den ersten bis dritten Advent gibt’s dann jetzt noch drei Bilder:

Quelle: Design you trust
Is' ja nur Spacebook. Hat mit dem realen virtuellen Leben ja gar nix zu tun.

Quelle: Tumblr
Geschmeidig, das ist.

Quelle: FFFFOUND! | green earth competition results
Die Zeiten ändern sich.
Lass die Finger weg
Das Internet ist wie ein Packung Pralinen - besser, wenn man von Zeit zu Zeit die Finger davon lässt.
Hab' ich gemacht. Na ja, sagen wir: weitgehend gemieden und Klappe gehalten. War gut. Kaum klickst du dich aber wieder rein, findest Du ... so was hier:
Was wir Menschen alles in uns rein stopfen - das glaubt kein Alien.
Ein wenig Internes noch für heute: Der »Google+«-Button ist hier wieder raus geflogen. Erstens, weil er langsam wie die Sau war, und zweitens, weil Google sich echt kacke verhält. In meinem Verifizierungsverfahren schaffe ich es nicht, vernünftig mit einem Google-Menschen per Mail kommunizieren zu können. Diese Firma verweigert sich komplett. Es ist nicht so, dass ich Wert darauf legen würde wieder bei G+ rein zu kommen (dafür geht's mir bei Diaspora* viel zu gut), aber es müßte doch möglich sein, einen Service-Kontakt bei denen zu konsultieren.
Egal. Dafür ist jetzt ein Diaspora*-Button hier drin (siehe Artikel, unten). Wer also hier einen Artikel liest, und den bei Diaspora* verbreiten möchte, darf dazu ruhig diesen Button nutzen.
Apropos »Finger weg lassen«. Die Facebook-Nutzer dürfte dies hier interessieren:
So hat die Washington Post und auch das Wall Street Journal einen Social Reader entwickelt in Form einer App, die auf Facebook läuft. Nutzt ein Anwender beispielsweise den Social Reader der Washington Post auf dem sozialen Netzwerk, bekommt er verschiedene Artikel des Blattes auf einen Blick vor sich ausgebreitet. Liest er nun einen Artikel aus dem Sammelsurium, so wird diese Aktivität direkt von der App, in die Timeline übertragen und wird dort groß sichtbar für andere zu lesen sein. Ebenfalls wird diese Aktivität in den Newsfeed transportiert, sodass Freunde, Bekannte und Kollegen direkt sehen können, welchen Text man sich gerade anschaut. Diese Mitteilungen über das eigene Verhalten bedürfen dann keiner expliziten Einwilligung mehr durch etwaige Like- oder Share-Buttons. Inhalte werden automatisch und reibungslos geteilt, sobald man sie aufruft und genau auf diese Kriterien baut das Frictionless Sharing (wie der Name schon sagt) auf.
[...]
Alles in allem ist das Frictionless Sharing eine Funktion, die augenscheinlich für den User eher weniger Vorteile mit sich bringt. Die größten Nutznießer sind Facebook selbst und die Entwickler. Facebook kann einen reibungslosen Aufbau der Timeline garantieren und die Entwickler können die Reichweite ihrer Inhalte vergrößern.
Frictionless Sharing – eine neue Form des Teilens | Netzpiloten.de - das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0
Tja, was da jetzt in den Apps von diesen Zeitungen funktioniert, wird irgendwann auch in vielen anderen Apps arbeiten. Mahlzeit. Das ist toll. Die gehen einfach davon aus, dass alles was man anklickt, einem gefällt und das man es teilen will. So einfach ist die Facebook-Welt. Na dann, viel Spass noch.
Im Grunde ist das aber eigentlich alles gar nicht so wild, denn amerikanische Frimen tracken im Zweifelsfall sowieso jedes Wort mit, dass Ihr über Eure Smartphones raus haut: Smartphones: Versteckte Software sammelt Daten in 140 Millionen Handys | Digital | ZEIT ONLINE
Kurz zurück zu Diaspora*. Wer wissen will was man dort so schreibt, kann sich ja mal meine Timeline dort anschauen: jo schreibt bei Diaspora*.
So! Reicht für jetzt.
Diaspora* - Da draussen ist keiner allein
Pow wow! We are more than 175,000 Diasporians right now! About 3,000 #NewHere per day! 200,000 shouldn't be too far away... #Diaspora ;)
Das ist eine schöne Nachricht, die ich auch hier gerne mal weiter reichen will. Wer sich über Diaspora* informieren will - bitte sehr:
Diaspora* Next Online Revolution - YouTube
Aber seid gewarnt: Nur die Mutigsten der Mutigsten der Mutigen trauen sich ihre Facebook-Timeline zumindest kurzfristig aus den Augen zu lassen, um mal über die große Mauer zu schauen, und fremde freie Netzwerke zu erforschen.
Man sieht sich.
Projekt Friendika
Ich bin hier gerade bei Projekt Friendika gelandet. Den Link habe ich in der Diaspora
gefunden: https://pod.geraspora.de/tags/friendika
Ich kann noch nicht sagen, dass ich Friendika wirklich durchblicke, aber die Grundidee des Dienstes ist es wohl, verschiedene Netzwerkaktivitäten eines Menschen zu bündeln und darzustellen:
The internet is our social network.
Up to a billion people interact with each other every day across millions of websites and communications services. Blogs, email, forums, Facebook, Twitter, Wordpress, Diaspora, Identi.ca, Drupal and more... These can each be used as a limited type of "social network".
Friendika is bringing them all together.
mehr hier: http://project.friendika.com/
So entsteht auch dieser Beitrag gerade in Friendika direkt und sollte dann, wenn es klappt, via Mail im kaos-i-lator gelandet sein. Sprich, wenn Ihr diese Zeilen lest, hat es funktioniert.
Man soll, wie gesagt, in Friendika die verschiedensten Dienste sammeln können, um sie zu lesen(?) und zu befüttern. Das ist momentan mein Verständnis des Dienstes. Allerdings wühle ich mich gerade durch die Einstellungen, und kann nur sagen: ganz trivial ist der Einstieg nicht. ;)
Ich werde Euch aber auf dem Laufenden halten und berichten, sobald ich mehr weiß.
Besucht mal die Diaspora
Wenn Ihr mal ein wenig Klickzeit frei habt, besucht doch mal die Diaspora*. Ihr fragt Euch jetzt, was die Diaspora* ist? Die Diaspora* ist die freie und ziemlich demokratische Alternative zu Facebook und Konsorten. Da gehören Eure Daten, z.B. die Bilder tatsächlich Euch, und keiner kümmert sich drum, wie ihr Euch nennt. Der Ton in diesem Netzwerk ist bis jetzt sehr angenehm.
Zu Informationszwecken schaut Ihr einfach mal hier: »Diaspora (Software) – Wikipedia« oder in diesem (und zwei folgenden) Video »Webinar: Einführung in Diaspora 1/3 - YouTube.
Bei pod.geraspora.de können sich die Allermutigsten unter Euch sogar auch anmelden. Doch: Vorsicht! Ihr betretet ein anderes Universum: :->
via http://fr.wikibooks.org/wiki/Diaspora_:_Le_guide_du_parfait_d%C3%A9butant
Mich findet Ihr dort unter: jo_jmatic@pod.geraspora.de
PS: In Deutschland sind Zweitaccounts neben dem Facebook-Account erlaubt. Ehrlich. Ich hab' nachgesschaut. ;)
PPS: Mein Kampf mit Google um meinen Namen ist noch im vollen Gange. Ich hab' mittlerweile zum zweiten Male Einspruch eingelegt. Ich bin, seit ich bei Diaspora* bin, gar nicht mehr so scharf auf Google+, aber mir geht's in dieser Namens-Sache um die besseren Argumente. Völlig bescheuert und absurd. ;)





