Was ist eine Cloud?
Was ist die Cloud? Diese Frage wurde mir in letzter Zeit öfter gestellt. Nun, »die Cloud« gibt es sowieso nicht, denn der Begriff bezeichnet im Grunde nur den Trend, die Speicherung und die Synchronisation eigener Daten ins Netz zu entsprechenden Anbietern zu verlagern.
Ich selber nutze schon seit langer Zeit dafür die Dienste Dropbox, Google, Wuala und Sugarsync, die als Cloud-Anbieter meine Daten hosten und synchronisieren. Allerdings ist dieses Thema doch etwas komplexer, als hier von mir angerissen, und darum empfehle ich allen interessierten Menschen diesen Artikel zum Thema: Google Drive, iCloud, SkyDrive, Dropbox: Was ist eine Cloud? – GIGA
Cloud-Dienste spriessen wie Pilze aus dem Boden. Jedes große Internet-Unternehmen will ein Stückchen vom Cloud-Hype abhaben – Google Drive, iCloud, SkyDrive, Dropbox, Wuala etc. Wir präsentieren eine kurze Einführung für all jene, die noch nicht so recht wissen, was eine Cloud eigentlich ist oder wozu eine Cloud verwendet werden kann.
Ein einfach geschriebener Artikel, der auch noch fortgesetzt wird. Leseempfehlung.
Schnell noch ein paar eigene Worte dazu: Wie immer in Sachen Computer und Internet gibt es also auch zum Thema »Cloud« mehrere Seiten zu beachten. Zunächst mal: Physikalisch betrachtet liegen meine Daten in einem professionell betreuten und gekühlten Serverzentrum garantiert sicherer als auf der heimischen Festplatte, das weiß ich aus leidvoller Erfahrung. Allerdings gebe ich meine Daten natürlich aus der Hand und muss meinem Anbieter vertrauen, dass er meine Daten vertraulich behandelt. Ebenso bin ich auf einen Zugriff auf's Netz angewiesen. Habe ich den nicht, habe ich keinen Zugriff.
Meine Konsequenz: Meine Cloud-Daten liegen alle auch immer lokal, zumindest als Backup, vor, und es gibt Daten, die nicht in die Cloud wandern. Da geht Datenschutz vor Datensicherheit. Wobei ich durch Backups natürlich auch hier für Datensicherheit sorge. Insofern ist Cloud-Speicherung für mich einen bequeme, komfortable und schnelle Zusatzlösung für den notwendigen Datenaustausch mit meiner digitalen Umwelt.
Spielend Datenhandel lernen
YouTube sauber halten
Hat man ein YouTube-Konto, werden die Suchen und die angeschauten Videos dort in einem Verlauf gespeichert. Manch einer wird aber nicht wollen, dass seine Suchdaten gespeichert und nachvollziehbar sind und würde diese Daten gerne löschen. Das ist möglich.
So ähnlich, wie man bei der Google-Suche seine persönlichen Such-und Surfdaten löschen kann, kann man es auch bei YouTube machen. Möchte man die Daten los werden, muss man folgende Maßnahmen ergreifen:
1. Bei YT anmelden.
2. Auf den Pfeil (rechts oben) neben dem Accountnamen klicken.
3. Im Menu »Video-Manager« auswählen.
4. In der linken Seitenspalte »Verlauf« auswählen.
5. In der Hauptspalte auf »Gesamten Verlauf löschen« klicken.
6. Falls gewünscht, danach daneben auf »Pause viewing history« klicken.
Die gleiche Prozedur (ab Punkt 4) führt man dann mit dem Punkt »Suchverlauf« durch. Punkt 6 sorgt dafür, dass YT in Zukunft keine Verlaufsdaten mehr speichert.
Im oben verlinkten Artikel bei lifehacker.com findet Ihr ein Video, in dem diese Prozedur auch noch einmal visuell nachvollziehbar ist.
via Hide Your YouTube History from Google’s New Privacy Policy - lifehacker.com
Googlealternativen
Googles neue Datenschutzerklärung tritt am Donnerstag, 1. März, in Kraft. Sie gilt für alle Daten, die zu diesem Zeitpunkt bei Google gespeichert sind.
Regeln für Nutzer: Googles neuer Daten-Schmu – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Netzwelt
Seit heute ist Googles Datenschutzbestimmung in Kraft und im Vorfeld wurde ja schon genug darüber geschrieben. Wer mag, kann in oben verlinktem Artikel noch einmal detailliert nachlesen, worum es da geht. Im Grunde geht es darum, dass der Konzern, der so viele praktische Dienste abietet, dadurch eben von seinen Nutzer auch unglaublich viele Daten erhält, mit denen er ein ziemlich genaues Profil vom Onlineleben eines jeden Nutzers erstellen kann.
Die Datenschützer treibt diese Vorstellung auf die Bäume und Otto-Facebook-Nutzer lässt das wahrscheinlich total kalt – die sind eh schmerzbefreit in dieser Hinsicht. ;) Ich will hier jetzt nicht wieder die große Datenschutzdiskussion los treten. Dazu gibt’s im Netz genug Information. Es ist nur so, dass ich als eigentlich begeisterter Google-Nutzer durch den Dienst Google+ mittlerweile auch das andere Gesicht von Google kennenlernen durfte, und dieses Gesicht ist kein sehr freundliches. Auch diese Story muss ich jetzt nicht neu erzählen. Nur soviel: Google ist sehr freundlich und offen, solange man brav angepasst alle deren Maßgaben erfüllt.
Jedenfalls führte es dazu, dass ich mich wieder vermehrt um Alternativen zu verschiedenen Google-Diensten gekümmert habe, und wieder neu entdecke, dass die vorhandenen Alternativen durchaus praktikabel und gut sind.
Zunächst wäre da die alte Kernfunktion »Suche«: Ich habe vor ein paar Wochen die Suchmaschine DuckDuckGo (»Google tracks you. We don’t.«) vorgestellt. Ich nutze DDG seither regelmäßig und kann nur sagen, dass ich damit prima klar komme. DDG ist bei mir als Standadsuchmaschine eingestellt und lediglich zur Bilderrecherche ziehe ich dann und wann Google heran. DDG kriegt von mir also das Prädikat »absolut taugliche Alternative«.
Zur Bildersuche gibt es übrigens auch eine deutsche Alternative: http://www.picsearch.de/ Die ist auch durchaus gut nutzbar – hat natürlich aber nicht die Power wie Google und Bing.
Meine Bilder werde ich in Zukunft wieder bei Ipernity verwalten und präsentieren. Dazu schreibe ich aber nochmal drüben in Virtu(ell)nwaswirkönnen was.
Sogar den Google Reader kann man gut ersetzen oder zumindest nicht mehr ausschließlich nutzen müssen, in dem man Alternativen, wie zum Beispiel »Goodnoows« nutzt. Auch mit diesem Dienst komme ich persönlich sehr gut klar.
G+ hat sich für mich momentan auch erledigt, denn die offene und dezentrale Alternative Diaspora* (Friendica) ist die ALternative zu den etablierten Netzwerken.
Bei Google-Docs tue ich mich noch etwas schwer eine brauchbare Alternative zu finden, denn diese Funktion ist durch die Gruppenbearbeitungsfunktionen nicht so leicht zu ersetzen.
Ich weiß nicht, ob wir nicht alle langsam paranoid in Sachen Datenschutz werden, aber ich weiß, dass man lieber einmal zuviel meckern soll, in diesen Fragen, die demokratische Grundwerte betreffen. Mir persönlich geht es in Sachen Google allerdings mittlerweile vielmehr darum, wie man mit mir als Nutzer umgeht. Das passt mir nicht. Es passt mir nicht, nur und ausschließlich Werbeziel und Werbemittel zu sein, und dafür bestraft zu werden, wenn ich nicht in diesem Sinne funktioniere.
Darum: Es gibt Alternativen, und die Streuung meines Datenschaffens im Netz kann ja von jetzt aus betrachtet kein Fehler sein.
DuckDuckGo
»Google tracks you. We don't.« Das sagt die Suchmaschine DuckDuckGo. Eine Suchmaschine, die ich bisher, das muss ich zu meiner Schande eingestehen, nicht kannte.
Ich hab' diesen Tipp übrigens via Diaspora* erhalten - das freundliche dezentrale Netzwerk mit Mehrwert. ;)
Ich hab' gestern was über das Datenschutzgeschreie der User und die Sammelgene der großen Diensteanbieter geschrieben, weil's gerade mal wieder aktuell in den Netzwerken um dieses Thema geht. Die Frage, die sich in diesem Zusammenhang natürlich stellt, ist immer die Frage nach Alternativen. Also zum Beispiel die Frage: »Welche Suchmaschine soll ich den nutzen, wenn ich nicht will, dass mein Suchverhalten permanent mitverfolgt und gespeichert wird.
Es gibt ja die große Alternative zu Google: Bing. Allerdings tauscht man in Sachen Tracking da natürlich »Pest« gegen »Kinderlähmung«.
Es geht also darum Anbieter zu finden, die hier Besseres versprechen, und das tut eben hier DuckDuckGo. Was hier anders gemacht wird, erfahrt Ihr, wenn Ihr dem Link oben folgt und wenn Ihr Euch auch noch diese Seite anschaut: Escape your search engine Filter Bubble!. Auf beiden Seiten, erklärt man in einfachen, und - zugegeben - schlecht übersetzten Worten den Unterschied zwischen sich und Google. Schaut sie Euch in Englisch an und lasst den Finger vom Übersetzungsknopf. Glaubt mir - besser ist das. ;)
So, zur Sache: DuckDuckGo macht auf mich einen guten Eindruck. Ich hab' spontan ein paar Suchbegriffe eingegeben und die Suchergebnisse waren tatsächlich tauglich. Also damit ist der erste und wichtigste Test schonmal bestanden. Das könnt Ihr allerdings ja auch schnell selber testen (siehe unten). Is' klar. :->
Rechts oben wird bei DDG die Suchsyntax eingeblendet. Das finde ich gut. Das sind die Kürzel mit denen man seine Suche genauer machen kann, die einem aber nie dann einfallen, wenn man sie braucht. Zum Beispiel sorgt das Lürzel »s:d« vor dem Suchbegriff dafür, dass das Suchergebnis nach Datum geordnet angezeigt wird.
Eine Einschränkung: DDG sucht Euch keine Bilder. Bei Bildersuchen werdet Ihr an die üblichen Verdächtigen Google und Bing verwiesen.
Zu den wichtigen Dingen: Die Einstellungsseite von DuckDuckGo bietet jetzt den wirklich interessanten Teil der Seite, denn man kann DuckDuckGo sehr fein einstellen, was Suchverhalten und Komfort angeht. Ich will und kann jetzt nicht auf alle Möglichkeiten eingehen. Falls Ihr interessiert seid, schaut Euch die Seite an und gebt ihr eine Chance. Ich werd's jedenfalls tun und hab' schonmal DDG in meinem Browser als Standardsuchmaschine für die nächste Zeit eingestellt.
PS: Eine weitere sehr interessante Alternative auf dem Suchmaschinenmarkt ist blekko | spam free search.
Facebook: Der Abo-Hoax
Facebook: der “abonnieren”-Hoax – oder wie ich andere Facebookbenutzer verunsichere…Aktuell kursiert wieder einmal eine Hoax-Meldung rund um die neue Facebookfunktion abonnieren. Benutzer fordern andere Benutzer auf, das abonnieren von “Kommentaren” und “Gefällt mir”-Meldungen zu deaktivieren.
Diese Meldungen sind falsch! Was einerseits in der Timeline, bzw. im Ticker dargestellt wird, hat nichts mit der “Abonnieren Funktion” von Facebook zu tun, andererseits sind keine neuen Informationen sichtbar, welche nicht schon vorher sichtbar waren. Mehr Informationen zu der “Abonnieren-Funktion” gibt es hier: Facebook: Einführung der „Abonnieren“-Schaltfläche
via thomashutter.com
Seit zwei Tagen fallen mir bei Facebook die oben beschriebenen Meldungen über die Füße. Meistens mit folgenden, oder einem ähnlichen Wortlaut:
»Bitte tut mir einen riesigen Gefallen... geht mit dem Cursor bitte auf meinen Namen (nicht klicken!), dann wartet bis der Kasten erscheint (mit meinem Namen und Bild drin). dann geht mit dem Cursor auf den "abonniert" Button und wartet auf das Drop-down-Menü, dann macht bitte den Haken weg bei "Kommentare und gefällt mir" und bei "Spiele".DANKE!!! Postet das in euren Status, wenn ihr auch nicht wollt, daß jeder einzelne Post und "gefällt mir"-Klick von euch für jeden rechts im Newsticker sichtbar ist. Ich tu das auch gerne für euch..te tut mir einen riesigen Gefallen... geht mit dem Cursor bitte auf meinen Namen (nicht klicken!), dann wartet bis der Kasten erscheint (mit meinem Namen und Bild drin). dann geht mit dem Cursor auf den "abonniert" Button und wartet auf das Drop-down-Menü, dann macht bitte den Haken weg bei "Kommentare und gefällt mir" und bei "Spiele".
DANKE!!! Postet das in euren Status, wenn ihr auch nicht wollt, daß jeder einzelne Post und "gefällt mir"-Klick von euch für jeden rechts im Newsticker sichtbar ist. Ich tu das auch gerne für euch.«
So. Ich dachte zunächst nicht, dass die Menschen diese Aktion ernst meinen, und hielt das erste Auftreten einer solchen Meldung noch für einen Spaß, aber das vermehrte Auftauchen in den Meldungen zeigt, dass die Verwirung groß ist. Diese Aktion ist Quatsch, denn in der neuen Timeline werden die Informationen auftauchen, die auch vorher schon vom Nutzer öffentlich gemacht wurden. Die neue »Abonnieren«-Funktion hat sich Facebook von Twitter und Google+ abgeschaut, aber auch hier können nur Informationen abonniert werden, die der Nutzer entsprechend öffentlich macht. Abonnenten kann man, wie bei den anderen Diensten auch, blockieren - im Fall des Falles. Da muss der Nutzer aber selber aktiv werden.
Man sollte tatsächlich in diesem Fall die Facebook-Hilfeseiten zu den Themen »Abonnieren« und »Timeline« lesen, um zu erfahren, was Facebook mit diesen neuen Funktionen vor hat.
Das Problem mit der neuen Timeline in Facebook ist ein ganz anderes: Über die OpenGraph-Funktion will Facebook demnächst sämtliche Informationen sammeln, die ein Facebook-Nutzer im Netz hinterlässt und dann automatisiert in seinen Stream einbauen. So entsteht automatisiert ein komplettes Profil mit allen Netzaktionen der Nutzer.
Versteck dich. Ich find dich.
Eine neue Woche und die Erkenntnis, dass immer alles ganz anders ist, als man denkt, traf mich, wie ein Schuppen, und der Donnerschlag viel mir aus den Haaren:
HideMyAss.com
Anonymisierdienst hilft bei der Nutzeridentifizierung
Jugendliche entwickeln eigene Werte in Netzwerken
Laut einer US-Studie sehen Teenager ihre Privatsphäre nicht durch Google oder Facebook bedroht, sondern durch ihre Eltern. Deshalb kodieren sie ihre Botschaften im Netz.
Weitere Informationen über Google+
Die offzielle Informationsseite: Willkommen bei Google+
Google+ News
Achtung: Gefälschte Einladungen für Google Plus im Umlauf
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Es war nur eine Frage der Zeit, bis sich die ersten Spammer auch an die von Google versendetet Status-E-Mails machen und diese täuschend echt nachbauen.[…]
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Source: http://gpluseins.de/328/achtung-gefaelschte-einladungen-fuer-google-plus-im-umlauf/
GooglePlus – Die Nutzungs- und Datenschutzbestimmungen unter der ersten groben Lupe
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Google+ – rauf geht es die Timelines und wieder runter. Nach dem ich nun selbst die ersten Gehversuche auf Google+ vornehmen konnte, wird es doch Zeit endlich einmal die Nutzungs- und Datenschutzbedingungen zumindest unter die erst grobe Lupe zu nehmen:
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Source: http://socialmediarecht.wordpress.com/2011/07/04/googleplus-die-nutzungs-und-datenschutzbestimmungen-unter-der-ersten-groben-lupe/
Picasa: Unbegrenzter Foto-Speicher mit Google+
________________________________Google hat das Onlinespeicher-Limit für Picasa effektiv aufgehoben: Bislang war der Speicher auf 1 Gigabyte begrenzt. Wer sich für das neue soziale Netzwerk Google+ angemeldet hat, kann jetzt so viele Fotos hochladen, wie er will – mit einer Einschränkung.
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Source: http://www.chip.de/news/Picasa-Unbegrenzter-Foto-Speicher-mit-Google_50099115...
Wo die Mails und Docs und die Antworten wohnen
Google: Videoblick ins Rechenzentrum
Wollt Ihr mal sehen, wo Eure Mails wohnen (wenn Ihr GMail nutzt), wo Eure Dokumente (wenn Ihr GDocs nutzt) übernachten, und wo Eure Antworten gebaut werden, wenn Ihr Gott Google fragt?
Dann schaut Euch mal das folgende Video an. Da zeigen die Googlesen, wie es in Ihrem Reich aussieht und wie man da rein kommt - falls man rein darf.
Es wird auch gezeigt, wie Daten sicher vernichtet werden. :)
Security and Data Protection in a Google Data Center





