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November 15th, 7:40am 0 comments

Die Wahrheit über: E.on will Schadensersatz

Wahr ist, dass E.on den deutschen Bürger im hohen einstelligen Milliardenbereich auf Schadenersatz verklagt, weil der Atomausstieg dem Konzern den Schnitt versaut hat:

 

Atomausstiegsgesetz: E.on will Schadensersatz in Milliardenhöhe | Telepolis

Unwahr ist, dass der Konzern mit der zu erklagenden Kohle nur neue Staubsauger für seine Atomkraftwerke anschaffen will:

 Staubsauger verursachte Brand im AKW - Das Atomkraftwerk der Vergesslichen

Es ist vermutlich der teuerste Staubsauger, den sich Vattenfall je angeschafft hat. Vergessen im Reaktordruckbehälter des AKW Ringhals, verursachte dieser Industriestaubsauger nämlich einen Brand, der den Reaktorbetreibern - neben dem Staatskonzern ist das mit einem 30-Prozent-Anteil die schwedische Eon-Tochter - am Ende mehrere hundert Millionen Euro kosten dürfte.

 

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June 30th, 12:19pm 0 comments

Briefkasten mit 260.000 Unterschriften

Mein Brief, mit meiner Unterschrift, liegt auch in diesem Briefkasten vorm Bundestag.

Ein Briefkasten mit 260.000 Unterschriften für einen schnelleren Atomausstieg
Greenpeace-Aktivisten haben einen 2,50 Meter hohen Briefkasten vor dem Bundeskanzleramt in Berlin aufgestellt. Im Laufe des Tages werden sie ihn mit den Unterschriften von mehr als 260.000 Menschen füllen, die einen Atomausstieg bis 2015 und eine schnelle Energiewende fordern. Die Postkarten und Unterschriften werden morgen während der zweiten und dritten Lesung der Energiegesetze im Kanzleramt übergeben.
________________________________
Source: http://diigo.com/0i59q

Dazu ein Video:

‬‏Wichtig: Nicht der Atomausstieg ist das alleinige Problem, sondern der Einstieg in die erneuerbare Energien ist ein Streitpunkt. Dort wollen die Stromkonzerne ihre Politik durchsetzen.
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May 9th, 6:21pm 0 comments

Täglich Grünzeuch

Greennews

Dailygreen-screenshot
(Screenshot)

Ich hab' die Seite jetzt erstmal grob überflogen, und kann sagen, dass sie zumindest mal recht übersichtlich strukturiert ist. Man wird strukturiert und ansprechend mit Neuigkeiten und speziellen Themen rund um Ökologie, Umwelt, und die aktuelle Energie-Diskussion versorgt.

Es werden neben den grundsätzlichen Informationen auch praktische Tipps und Anregungen geboten: Green at home - DailyGreen.de.

Dort hingefunden habe ich, weil ich eigetnlich auf der Suche nach Informationen über die Ergebnisse der Gespräche beim Weltklimrat war: Weltklimarat optimistisch für Ausbau erneuerbarer Energien - DailyGreen.de

Nach Einschätzungen des Weltklimarats (”Intergovernmental Panel on Climate Change”, IPCC) kann der Großteil des weltweiten Energiebedarfs bis zum Jahr 2050 aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt werden.

Na, das ist doch mal eine Ansage. Wobei man sagen muss, dass hier von technisch machbaren Möglichkeiten gesprochen wird. Die wirtschaftlichen und politischen Gegebenheiten dafür zu schaffen, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Informationen zum Weltklimarat findet man übrigens auch in dem Artikel bei DailyGreen:

Der Weltklimarat wurde im Jahr 1988 von dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) und der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) gegründet. Seine Aufgabe ist es, die Risiken des Klimawandels durch eine Analyse der aktuellen Forschungsarbeiten zu untersuchen und zu bewerten, seine Folgen abzuschätzen und mögliche Maßnahmen für Vermeidungs- und Anpasungsstrategien zu sammeln.
Veröffentlicht: von jo jmatic
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May 2nd, 6:49pm 0 comments

Ökostrom - Labelschwindel

Heute stehen andere Themen im Fokus der Öffentlichkeit und um die Atomausstiegsfrage wird's wieder stiller. 

Für mich ein schizophrener Grund mehr, darüber Artikel zu schreiben. Bei Telepolis gibt's diesen sehr guten Artikel zur wichtigsten Frage für den kleinen Bürger, der zwar umsteigewillig, aber völlig überfordert damit ist, den richtigen Ökostromanbieter auszuwählen. 

Im kaos-i-lator gibt es dazu schon einige Artikel und Empfehlungen, im nachfolgenden Artikel gibt es allerdings einige wichtige Hintergrundinformationen zu den Label-Lügen der grossen Stromanbieter, die mit billigen "Ökostromvarianten" locken.

Die Ökostrom-Lüge | Telepolis
Vier Stromkonzerne teilen sich im Wesentlichen den lukrativen Strommarkt in Deutschland auf: Eon, EnBW, RWE und Vattenfall. Und sie investieren kräftig in schmutzigen Strom, über 40 neue Kohlekraftwerke sind geplant. Auch an der risikoreichen Kernenergie wollen die Vier gerne festhalten. Viele Menschen wollen das nicht länger hinnehmen und wechseln zu einem vermeintlichen "Ökostrom"-Tarif. Und sparen dabei scheinbar zum Teil noch richtig Geld, wie die Verbraucherzentralen betonen.
(weiter hier: http://diigo.com/0gzpr)
Im Grunde geht es also um das Label RECS (Renewable Energy Certificate System). Mit diesem Label können die grossen Stromkonzerne ihren Atomstrom mit einem grünen Anstrich verkaufen, indem sie einfach virtuell grünen Strom kaufen, dabei aber weiter atomaren oder fossilen Strom erzeugen. Ich empfehle ausdrücklich die komplett Lektüre dieses Artikels, wenn man an Details interessiert ist.

Wichtig ist allerdings dieser Abschnitt:

Wer RECS zertifizierten Strom bezieht, fördert damit den Erhalt von Atom- und Kohlekraftwerken und verhindert die Energiewende. Verbraucher, die das nicht unterstützen, sollten deshalb darauf achten, Energieversorger zu wählen, die bewusst auf den Schwindel verzichten. Wenn (hypothetisch) 100% der Deutschen mit RECS-Strom beliefert werden sollten, dann müsste der Kohle- und Atomkraftwerkspark sogar noch ausgebaut werden, um genügend "schmutzigen" Strom zu haben, der sauber gewaschen werden kann!

Es bleibt also bei meinen Empfehlungen: Ökostromanbieter auswählen - Atomstrom abwählen. 

Ich weise auch nochmal auf den Artikel "Deine Stimme für den Ausstieg" hin.
Veröffentlicht: von jo jmatic
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March 15th, 10:30am 0 comments

Atomausstieg - Selber machen

Den Atomausstieg werden nur wir Bürger durchführen können, so wie es aussieht, denn zumindest die augenblickliche Regierung ist, wie man nach dem gestrigen Tag erkennen kann, entweder nicht Willens, oder nicht in der Lage diese Aufgabe anzugehen.

In diesem Blog gab es schon einige Artikel zum Thema Ökostrom und Anbieterwechsel, und auch dieser Artikel trägt jetzt nochmal einige Links zum Thema zusammen.

Zunächst aber will ich nochmal darauf hinweisen, dass man als Facebook-Nutzer seine Meinung zur derzeitigen Atompolitik, zur Atomkanzlerin und zur Atomkraft sehr einfach in seinem Profilbild demonstrieren kann. Die Aktion geht auf einen Button zurück, den ich damals, als diese Regierung den Ausstieg vom Ausstieg beschlossen hat, gebaut habe, und mit dem ich schlicht Frau Merkel, stellvertretend für die Regierung, als das ehren wollte, was sie ist: die Atomkanzlerin mit Merkelkraft. Es ist einfach wichtig Dinge beim Namen zu nennen.
Merkelkraft-200

Den Button findet man übrigens seit damals hier rechts in der Seitenleiste mit Link zu einer Galerie, wo man den Button in passender Größe auswählen kann, um ihn beispielsweise in Blogs, sonstige Seiten oder Profile einbauen zu können.

Schmunzelfähiger Fakt ist, dass sich bisher aber so gut wie niemand dafür interessierte, bis ..., ja, bis letzten Freitag und „Fukushima I“. So ist das eben mit uns Erstwelt-Menschen.

Nun hat Frau Shi Va (Dangööö. :-) ) in Facebook einen Dienst entdeckt, der es sehr einfach möglich macht, diesen Button in sein Profilbild einzubauen. Siehe hier: Merkelkraft - Nein Danke! « PicBadges

Screenshot_-_merkelkraft_-_nei

Folgt Ihr diesem Link, dann seht Ihr die in dem Screenshot (oben) dargestellte Seite. Es ist möglich, dass Ihr, falls Ihr noch nicht in Facebook eingeloggt seid, dass dann zuerst tun müsst. Anschliessend ist Euer aktuelles Profilbild mit dem neuen Badge zu sehen. Im Prinzip müsst Ihr dann nur noch auf den Button „Publish to Facebook“ klicken, um mit Eurem neuen Profilbil unterwegs zu sein. Wie oben unschwer zu erkennen ist, könnt Ihr aber auch noch diverse Modifikationen am Bild vornehmen. Tja, das war's.

Profiltechnisch und mental derart ausgerüstet, könnt Ihr dann daran gehen, Euren Stromanbieter auf einfachste Art und Weise zu wechseln, und damit den Atomausstieg ganz persönlich vorzunehmen. Bisher wurden hier im kaos-i-lator folgende Aktionen und Services vorgestellt:


In beiden Artikeln werden Online-Aktionen vorgestellt, die den Wechsel zu Ökostrom einfach und auch detailliert (mit Preisen und Vergleichen) darstellen. Ich find's überflüssig, dass hier alles nochmal aufzuführen, denn Ihr seid nur einen Klick weit weg von den Informationen. ;)

Neu kommen aber jetzt noch folgende Seiten hinzu:

Die energieGUT GmbH ist ein Zusammenschluss von 18 unabhängigen und fortschrittlichen Stadtwerken mit Sitz in Aachen, die dem liberalisierten Markt offen und mit einzigartigen Ideen gegenüberstehen. Das besonders innovative Versorgungskonzept von energieGUT besagt: Der günstigste und umweltfreundlichste Strom ist der, den man gar nicht erst verbraucht. In Form eines reinen Internetproduktes versorgt energieGUT verantwortungsbewusste Privatkunden in ganz Deutschland mit Strom.
Völlig neu ist dabei die Idee, zum effizienten Verbrauch von Energie aufzurufen und zusätzlich aktiv mit Sparprämien zu belohnen.Dieses innovative Geschäftsmodell hat sich sehr bewährt – das bestätigen zufriedene Kunden und die täglich wachsende Anzahl von eingesparten Tonnen CO2. (aus: Wer ist energieGut)
„energieGut“ setzt also zunächst auf die Sparabsicht des Bürgers und bietet verschiedene Tarife an, die später bei Einsparungen Boni für den Kunden bieten. Interessant ist hier natürlich der Tarif HalloNatur!, bei dem der Kunde zu 100% Öko-Strom bezieht.

Alle weiteren Details erlest Ihr Euch bitte vor Ort. Der Hinweis auf diesen Anbieter kam ebenfalls über Frau Shi Va in Facebook. Dank dafür.

Einen weiteren Link habe ich per Mail erhalten (Danke, Stefan): Ökostrom Anbieter im Vergleich - Ökostromanbieter Preisvergleich. Diese Seite ist vielleicht sogar die erste Seite, die Ihr ansurfen solltet, denn dort gibt man sich Mühe dem Verbraucher zu erklären, was es mit dem Begriff „Ökostrom“ und seinen Anbietern überhaupt auf sich hat. Es gibt da nämlich durchaus Unterschiede in der Auslegung dieses Begriffes. Es wird erklärt, wieso auch hier TÜV-Zertifikate wichtig sind. Insofern sollte man mal diese Seite anklicken: Gütesiegel. Man sollte sich für diese Seite Zeit nehmen. Es lohnt.

Natürlich gibt es auch hier einen Tarifrechner: Ökostrom Preisvergleich - oekostromanbieter.org

Screenshot_-_okostrom_preisver

Zusammenfassend: Ein Wechsel ist heute durchaus kostenneutral machbar. Allerdings sollte man sich die Zeit nehmen, und die Anbieter und ihre Modelle vergleichen, damit man auch wirklich sauberen Strom bekommt. Dann allerdings steht dem privaten Atomausstieg nichts im Wege.

Ich sag's nochmal: Unsere Regierung wird den Ausstieg nicht schaffen. Dafür befindet sich die Politik, aus komplizierten und sehr alten Gründen, viel zu sehr in den Händen der Atom-Lobby. Wir müssen diese Sache selber in die Hand nehmen. Wechseln viele Leute zu Ökostrom-Anbietern, dann wächst deren Marktmacht und die großen Konzerne müssen und werden reagieren. Geld regiert die Welt.

Wie immer gilt: Bei Fragen fragen und Wissen teilen macht reich. Falls also noch wer was weiß, dann möge er sich hier melden.
Veröffentlicht: von jo jmatic
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