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December 17th, 9:17am
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Geben und Nehmen
Zwei Meldungen aus der Netzwelt, die vom Geben und Nehmen handeln, sind heute morgen erwähnenswert. Da wäre zunächst eine Meldung aus dem GoogleWatchBlog:
Mit Google Chrome etwas Gutes tun - GoogleWatchBlog
Google Chrome freut sich immer größerer Beliebtheit. Rund 12% aller Internet-Nutzer sind mit dem Browser aus dem Hause Google unterwegs. Nun möchte Google etwas Gutes und dabei müssen genau diese 12% helfen. Jeder Tab, der zwischen heute und dem 19. Dezember geöffnet wird, bringt eine Spende an unterschiedliche Hilfsprojekte.
Es geht also darum, dass Chrome-Nutzer ganz geschwind dran gehen und die, im Artikel vorgestellte Erweiterung installieren. Diese zählt dann die Tabs, die bei den täglichen Surfsessions geöffnet werden und meldet diese Zahl weiter. Für jedes Tab welches gemeldet wird, spendet Google dann gemeinnützigen Organisationen Geld. Der Nutzer kann allerdings selber festlegen, wofür dieses Geld verwendet werden soll. Für 10 Tabs wird bereits ein Baum gepflanzt, 25 Tabs ermöglichen Impfungen und 200 Tabs bringen sauberes Trinkwasser für ein Jahr. Google will bis zu 1 Million Dollar für diese Aktion bereitstellen.
Natürlich schiesst einem direkt die Frage durch den Kopf, ob hier vielleicht das Surfverhalten getrackt werden soll, sprich, welche Daten sammelt die Erweiterung? Google versichert allerdings, dass nur die Zahlen interessieren und weiter gemeldet werden.
Ich denke, das ist eine Sache, bei der sich keiner was vergibt, wenn er mitmacht. Bei mir läuft die Erweiterung jedenfalls schon und zählt fleissig Tabs. Mittlerweile habe ich die 200er-Marke geknackt.
Die zweite Meldung handelt vom Nehmen, denn Yahoo will offensichtlich Delicious, den Social-Bookmarking-Dienst der ersten Stunde schliessen: Quo vadis, Delicious? | Netzpiloten.de.
Das fände ich persönlich blöde, denn ich nutze zwar schon seit einiger Zeit hauptsächlich Diigo als Bookmarking-Dienst, habe aber meinen Delicious-Account immer noch als Backup mitgefüttert. Mir persönlich gefiel an Delicious immer, ebenso wie bei Google, die, auf's notwendigste beschränkte Gestaltung, und die gute Verfügbarkeit. Allerdings muss man auch zugeben, dass Delicious im Vergleich zu anderen, zum Beispiel zu Diigo, doch mittlerweile einiges an Komfort und zusätzlichen Funktionen vermissen ließ.




